Montag, 25. November 2013

Mmmmh . . . lecker & gesund: Zimt

Letzte Woche habe ich in einer der bunten Alt-Damen-Zeitschriften meiner Oma einen Bericht über eine Zimt-Diät gelesen. Anscheinend soll Zimt so ein toller Fettverbrenner sein, dass man – isst man täglich 2 TL davon – pro Diättag ein Pfund abnimmt. Natürlich sind die Rezepte, die dabei waren, dann auch so kalorienreduziert, dass das wahrscheinlich klappt – aber dann nur mit großem Hungergefühl und schlechter Laune.

Trotzdem war das ein Anstoß für mich, mehr mit Zimt würzen, denn Zimt ist sowieso mein Lieblings-Wintergewürz. Also gab es erst einmal eine Prise auf den Cappuccino heute Morgen und eben Milchreis mit selbst gemachtem Apfel-Zimt-Kompott -> Monsieur Mignon schmeckt es auch. 

Zimt ist nicht nur lecker, sondern auch gut für die Gesundheit: Seine ätherischen Öle wirken antibakteriell, entzündungshemmend und krampflösend – also perfekt für die Erkältungs- und Genusszeit, die in den nächsten Wochen auf uns wartet. Die Stangen aus der Zimtbaumrinde entfalten ihr Aroma übrigens erst so richtig, wenn man sie aufbricht und zerreibt oder in Flüssigkeit erhitzt.
Einfacher ist es natürlich, gleich zum gemahlenen Pulver zu greifen – aber Achtung: Der chinesische Cassia-Zimt, der in fast allen verarbeiteten Lebensmittel wie z.B. fertigen Zimtsternen steckt, ist in den letzten Jahren aufgrund des hohen Cumarin-Gehalts stark in Verruf gekommen. Schon geringe Mengen Cumarin können bei empfindlichen Menschen die Leber schädigen, außerdem steht es im Verdacht, in hohen Mengen krebsauslösend zu sein. In den Gewürzregalen der Supermärkte gibt es jedoch meistens nur den günstigen Cassia-Zimt zu kaufen. Achtet also auf die Herkunft und die Bezeichnung und kauft daher lieber den feineren Ceylon-Zimt, den es in Bioläden oder Reformhäusern gibt.





PS: Auch in unserem diesjährigen Adventskranz (zum ersten Mal selbstgebunden!) spielt Zimt eine Hauptrolle – in Form von Stangen und Sternen...

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